Produktbeschreibung
Die Makroökonomie gilt gemeinhin als Domäne der Zentralbanken oder des Weltwirtschaftsforums. Ihre Mechanismen scheinen auf einer Ebene zu wirken, die weit ausserhalb der Architektur oder der Stadt liegen, und ihre Argumente sind oft in einer technokratischen Sprache formuliert, die politische Entscheidungen geschickt als alternativlos hinstellt. Entgegen diesem wenig greifbaren Bild untersucht diese Ausgabe von gta papers anhand der Architektur die ganz konkreten Auswirkungen spezifischer makroökonomischer Massnahmen und verfolgen ihre Auswirkungen bis hin zu realisierten Bauten. Sie zeigen, dass makroökonomische Entscheidungen zur Regulierung von Steuern, Krediten, Warenhandel, Arbeit, Währungen und Schulden historisch wie gegenwärtig von tiefgreifender Bedeutung für die Architektur sind.